Kinderstube

Auftrag der Kinderstube

Die ersten Jahre eines Kleinkindes sind stark geprägt durch rasch verlaufende Entwicklungen. Das kleine Kind baut seinen Leib auf und Bewegungen werden erlernt. Im zweiten Lebensjahr erwirbt es mehr und mehr die Sprache und das Denken beginnt zu erwachen. Diese Prozesse durchziehen ganzheitlich Leib, Seele und Geist eines Kindes.

Durch die veränderten gesellschaftlichen Strukturen und Bedürfnisse erlebt das kleine Kind diese Entwicklungsprozesse nicht mehr nur innerhalb der Familie. Eltern sind angewiesen auf die Betreuung ihrer Kinder außerhalb ihrer häuslichen Umgebung.

Unsere Einrichtung der Kinderstube will dafür eine Antwort geben. Wir Pädagogen möchten die Kinder während der Betreuung in der Kinderstube mit einer einfühlsamen Achtung und Wertschätzung begleiten. Die Kinder sollen gerne zu uns kommen, sich wohlfühlen und Geborgenheit erfahren.

Ein rhythmisch aufgebauter und sich wiederholender Tagesablauf gibt den Kindern

Sicherheit. Es besteht ausreichende Zeit für Bewegung, für kleine Rituale, Lieder, Gestenspiele und Geschichten, die die sprachliche Entwicklung altersgemäß in ganz besonderem Maße fördern. Durch phantasieanregende Spielmaterialien werden die Sinne auf unterschiedlichste Art und Weise angesprochen.

Uns ist es wichtig, dass die Eltern ihre Kinder voller Vertrauen in die Kinderstuben-Betreuung geben. Wir wollen uns Zeit nehmen für Begegnungen und Gespräche mit den Eltern. Eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Pädagogen und Eltern ist unabdingbar und dient dem Wohle des kleinen Kindes.

 

Pädagogische Grundlagen –
pädagogischer Ansatz:

Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit bildet die Waldorfpädagogik und das lebendige und schöpferische Umgehen mit der Anthroposophie. Wir sehen das Kind als ganzheitliches Wesen und begegnen ihm mit größter Achtsamkeit und Respekt.

ln den ersten drei Lebensjahren bewahrt sich das Kind eine außerordentliche Empfänglichkeit, womit es auf die Eindrücke der Umwelt anzusprechen vermag (zitiert nach Wolf). Vor dem Hintergrund dieser Gestaltungsfähigkeit wenden wir den Blick auf die drei entscheidenden Entwicklungs- und Lernschritte des kleinen Kindes:

In den ersten drei Jahren seiner kindlichen Existenz erwirbt der Mensch diejenigen Fähigkeiten, die ihm hier auf der Erde die Möglichkeiten seines Menschseins vermitteln. - Er lernt im Ablauf des ersten Lebensjahres zu gehen, erwirbt im zweiten Lebensjahr das Sprechen und erlebt im dritten Lebensjahr das Erwachen des Denkens. Gehen, Sprechen und Denken haben ihn zum Menschen gemacht, haben ihn aus einem Geschöpf zu einem selbsterkennenden Wesen gemacht.

(Karl König, 1902-l96l)

Das kleine Kind ist darüber hinaus von Anbeginn auch ein soziales Wesen und nimmt schon vor der Geburt - in dieser Intensitat einmalige - Beziehung zu seiner Mutter auf. Und gleich nach der Geburt lernt es, auf wen es sich verlassen kann, dass es den Menschen, die es hegen und pflegen, vertrauen kann. Wichtig ist uns neben der liebevollen Pflege die Zuverlässigkeit und Kontinuität der Beziehungen.

 

Wichelhaus

 

 

 

 

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